Sightseeing in New York

Das ist der zweite Teil von unserem Reisebericht New York. Den ersten Teil unserer Reise findet ihr unter „eine Woche New York City und Niagara-Fälle„. Einen Reisebericht über unseren Tagesausflug findet ihr unter Tagesausflug von New York zu den Niagarafällen.

Am nächsten Tag hat es noch ab und zu leicht geregnet und heute war Sightseeing in New York geplant. Wir besichtigten zuerst die New York Public Library, die man z.B. aus dem Film „The Day After Tomorrow“ kennt. Ein Besuch der Bibliothek ist sehr lohnenswert. Es ist eine der weltweit führenden Bibliotheken und im Besitz einer original Gutenberg-Bibel. Wir fanden hier sogar Werke von Sigmund Freud in deutscher Sprache. Sehr imposant und absolut sehenswert sind die großen Lesesäle.

Als wir aus der Bibliothek heraus kamen, hatte es aufgehört zu regnen. Wir genehmigten uns zum Lunch ein Stück Pizza und schlenderten die Fifth Avenue entlang. Das Rockefeller Center gehört zu den Sehenswürdigkeiten in New York, die man gesehen haben sollte. Das Rockefeller Center ist ein Gebäude-Komplex der drei Blocks umfasst. Dazu gehört u.a. auch die Radio City Music Hall. Gegenüber auf der Fifth Avenue befindet sich die St. Patrick’s Cathedral. Die Kathedrale ist die größte der USA und schon aufgrund der immensen Größe einen Besuch wert. Nach einem Hot Dog zur Stärkung setzten wir unseren Stadtbummel fort und fuhren mit der U-Bahn quer durch New York City um in der 56th Street 160 East eine Praxis für Ergotherapie zu besuchen und dort Zentrum für Handtherapie anzusehen. Die Mitarbeiter waren sehr überrascht über den Besuch aus Deutschland, zeigten uns jedoch das Therapie-Center und wir konnten sehen, wie eine Handtherapie in Amerika aussieht.

Mit der U-Bahn fuhren wir weiter nach China Town, um dort Souvenirs zu kaufen. Dort ist das Angebot an Andenken deutlich größer und auch preiswerter. Außerdem findet man hier auch andere Dinge z.B. eine Handtasche. Nach der anstrengenden Shopping-Tour durch China Town gönnten wir uns ein leckeres Eis bei Häagen Dazs. Mittlerweile war es schon dunkel geworden und wir gingen zu Fuß weiter zur Brooklyn Bridge. Wir gingen bis zur Hälfte der Brücke und waren überwältigt von dem Blick auf das beleuchtete New York. Neben vielen anderen Touristen konnten wir auf der Brooklyn Bridge auch ein Fotoshooting mit einem Fotomodel beobachten. Nachdem wir hier über eine Stunde uns alles angesehen hatten, fuhren wir mit der U-Bahn Richtung Hotel, kauften unterwegs noch schnell ein paar Getränke und eine große Dose Budweiser. Gegen 23.30 Uhr beendeten wir den Tag in New York mit einer Pizza bei Villa Pizza in der 42nd Street und gingen dann auf die andere Straßenseite ins Hilton.

Nach dem Aufwachen bot sich an unserem vorletzten Tag wieder ein gigantischer Ausblick auf New York im Sonnenschein direkt aus dem großen Panorama-Fenster unseres Hotelzimmers. Schnell sind wir aufgestanden und um 7.00 Uhr zum Frühstück auf den fast menschenleeren Times Square gegangen. Auf dem Weg dorthin sind wir um diese Uhrzeit schon von einem Verkäufer für Sightseeing-Touren angesprochen worden, doch er musste selbst lachen – bei seinem Angebot zu dieser Uhrzeit. Für das Frühstück hatten wir amerikanische Cookies in einer Tupper-Dose dabei und den Kaffee kauften wir bei Starbucks. Wir fanden sofort einen Tisch und Stühle und frühstückten auf dem Times Square mit in New York City – ein sehr einfaches doch sehr schönes Erlebnis! Beim Frühstück konnten wir den Aufbau eines Events der U.S. Air Force vor dem Rekrutierungsbüro auf dem Times Square beobachten und es wurden hier Monstertrucks und sogar ein Kampf-Jet ausgestellt. Wir machten mit einem Captain (Hauptmann) der U.S. Air Force ein Foto und gingen zurück zum Hotel um uns für den Tag fertig zu machen, denn heute stand wieder sehr viel auf dem Programm.

Als wir das Hotel verließen, machten wir nochmal einen Abstecher zum Times Square. Auf einer Bühne spielte eine Rock-Band der U.S. Air Force und viele Menschen versammelten um das zu sehen, was jetzt folgte. Ein Bereich vor der Bühne wurde abgesperrt und wenig später betrat das „United States Air Force Honor Guard Drill Team“ den Bereich und zeigte eine sensationelle Drill-Show – und wir standen in der ersten Reihe! Das Air Force Honor Guard Drill Team verkörpert Integrität, Disziplin, Teamwork und Professionalität jedes einzelnen Mitglieds der Air Force. In unglaublicher Weise werden professionell choreographierte Abfolgen, Manöver mit der Waffe, präzise Würfe und komplexe Waffen-Austausch-Routinen gezeigt. Die 16 Personen des Drill-Teams gaben ihr Bestes und alle Zuschauer waren von der Drill-Show mitten auf dem Times Square in NYC begeistert. Wir genossen noch die wunderbare Stimmung auf dem Times Square und fuhren dann mit der U-Bahn nach Lower Manhattan zum Battery Park – an Park an der Südspitze Manhattans.

Vom Battery Park aus fahren Fähren nach Liberty Island und Ellis Island. Wir wollten zur Freiheitsstatue. Der Eintritt ist kostenlos, doch man bezahlt für die Fähre 12,00 Dollar pro Person. Bis jetzt hatten wir immer Glück und wir mussten in New York an keiner Sehenswürdigkeit warten – doch bei der Freiheitsstatue war es ganz anders. Die Eintrittskarten für die Fähre hatte wir nach gut einer Stunde anstehen und dann warteten wir noch mal gute zwei Stunden in einer langen Schlange durch den gesamten Battery Park. Zur Belustigung der Wartenden traten hier verschiedene Straßenkünstler auf, die als Lohn viele Dollars und Wasser (es war sehr heiß) erhielten. Nach 3 Stunden Wartezeit passierten wir eine sehr strenge Sicherheitskontrolle in einem großen Zelt, die der Sicherheitskontrolle am Flughafen in nichts nachstand. Nachdem wir auch das geschafft hatten, vergingen noch mal 30 Minuten und dann ging es auf die Fähre. Geschafft! Wir gingen gleich nach oben, denn von hier hat man einen schönen Blick auf die Skyline von New York City. Auf Liberty Island angekommen suchten wir uns erstmal einen ruhigen Platz um den Ausblick auf die Skyline zu genießen. Dann gingen wir weiter zur Freiheitsstatue. Einmal im Leben sollte man die „Statue of Liberty“ aus nächster Nähe gesehen haben – es war irgendwie unglaublich, genau hier zu stehen. Wie immer halfen wir anderen Touristen auch hier als Fotografen aus und nahmen auch gern deren Dienste in Anspruch. Ein kleiner Höhepunkt war ein Schiff der Feuerwehr, dass Wasser aus allen Rohren direkt vor Liberty Island in den Himmel schoss. Nachdem wir uns ausgiebig Liberty Island und die Freiheitsstatue angesehen hatten, gingen wir rechtzeitig zur Anlegestelle der Fähre. Dadurch konnten wir uns wieder die Besten Plätze auf der Fähre suchen und fuhren mit sensationellen Aussichten auf Freiheitsstatue und Skyline wieder nach Manhattan zurück.

Da wir nun schon in Lower Manhattan waren, besuchten wir gleich die Wallstreet im Financial District. Die Wallstreet selbst ist eine relativ kurze und enge Straße, die von Wolkenkratzern flankiert wird. Sehenswertes in der Wallstreet sind die New Yorker Börse „New York Stock Exchange“, das National Federal Hall Memorial mit einer Statue von George Washington, zahlreiche Banken (u.a. Deutsche Bank), das Trump Building, Tiffany & Co und natürlich die Trinity Church am Ende der Wallstreet.

Jetzt war es schon relative spät und wir fuhren mit der U-Bahn zurück zum Hilton Times Square. An unserem letzten Abend in New York City wollten wir noch einmal ins Hard Rock Café gehen. Hier erkannte man uns sofort wieder und wir erhielten relative schnell einen Tisch. Auf dem Speiseplan standen der Legendary 10 oz HRC Burger und ein Chicken-Sandwich, natürlich mit French Fries. Da wir schon mal hier waren, haben wir auch gleich das obligatorische Hard Rock Café T-Shirt gekauft. Auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir noch einmal den beleuchteten Times Square bestaunen.

Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen schwer, denn es war unser Abreisetag. Nach einem Frühstück gingen wir noch mal zum Times Square und saßen über eine Stunde in der Sonne. Dann gingen wir in den Levis Store und kauften noch mal ein paar Jeans. Mittags gingen wir gegenüber vom Hotel in das Restaurant Buffalo BBQ und ließen uns das günstige Angebot zum Lunch schmecken. Dann hieß es Abschied nehmen. Wir gingen ins Hotel, holten unsere Koffer und gönnten uns für die Fahrt zum JFK Airport eine Limousine. Sehr bequem und komfortabel fuhren wir eine Route, fernab des Highways, zum Flughafen. Das war unsere letzte Sightseeingtour in New York City. Zurück nach Deutschland ging es dann pünktlich mit Delta Airline.

Wir können sagen: New York City – wir kommen wieder!

3 Kommentare zu Sightseeing in New York

  1. Jörg sagt:

    Kann ich nur bestätigen, NYC ist immer eine Reise wert! Sehr netter Reisebericht, der noch mehr Lust macht, wieder nach New York zu reisen.

  2. Caro sagt:

    Hallo Michael,
    ich fliege im August mit meinem 16 jährigen Sohn nach New York. Mich interessiert der Ausflug zu den Niagara Fällen sehr. Ausflugsangebote gibt es für 380,- Euro aufwärts. Da sind wir dann rundum versorgt. Aber eben sehr teuer. Ihr habt einen Wagen gemietet. Wie lange fährt man vom Flughafen und was kostet der Wagen für den Tag? Ich habe da so meine Bedenken, da Frau mit Jugendlichem alleine unterwegs ist. 🙂
    Wäre toll, wenn du mir nähere Info´s geben könntest.
    Dein Bericht ist übrigens toll.

    • Michael sagt:

      Hallo Caro,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Auch uns waren die angebotenen Ausflüge zu den Niagarafällen zu teuer und wir haben nach einer günstigen Alternative gesucht und diese auch gefunden.
      Preiswerte Flüge von NYC nach Buffalo und zurück gibt es z.B. bei DELTA für 120,00 bis 150,00 Euro pro Person. Einen Mietwagen bekommt man für rund 50,00 Euro inkl. Sprit.
      Die Fahrt vom Flughafen zu den Niagarafällen dauert ca. 30 Minuten und ist kinderleicht – alles ist perfekt ausgeschildert. Zur Not kann man auch ein Navi dazu buchen oder man nutzt das eigene, wenn die Karte vorhanden ist. Ansonsten liegt auch eine Straßenkarte im Auto. Wir haben alles bequem im Reisebüro gebucht. Beim Mietwagen sind dann je nach Paket auch alle Versicherungen dabei und es ist auch günstiger den Mietwagen von Deutschland aus zubuchen. So haben wir über die Hälfte der Kosten für den Ausflug gespart. Der Ausflug kann bedenkenlos allein durchgeführt werden – die USA ist ein „sicheres“ Land.
      Ich wünsche Euch viel Spass und freue mich auf eine Nachricht nach eurer Rückkehr.

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