Pearl Harbour und Punchbowl in Honolulu

An unserem vierten und leider auch letzten Tag auf Oahu haben wir den Besuch von Pearl Harbor geplant, bevor wir am nächsten Tag nach Maui fliegen. Damit haben wir fast alle TOP Sehenswürdigkeiten auf Oahu / Hawaii geschafft, aber es gibt noch viel mehr zu sehen und zu erleben – beim nächsten Mal. Oahu war für uns der ideale Beginn unserer Hawaii-Reise und eine gute Einstimmung auf das, was noch vor uns liegt.

Nach dem Frühstück im Hotel holten wir wieder unseren Mietwagen und fuhren ganz entspannt mit hawaiianischer Musik aus dem Autoradio durch Waikiki Richtung Honolulu Downtown.

Punchbowl und National Memorial Cemetery of the Pacific

Auf dem Weg nach Pearl Harbour liegt oberhalb von Downtown Honolulu der „Punchbowl“ Crater. In dem erloschenen Krater des Vulkans befindet sich das National Memorial Cemetery of the Pacific – der größte Soldatenfriedhof auf Hawaii, auf dem amerikanische Soldaten, Empfänger von Tapferkeitsmedaillen und andere Helden von Hawaii ihre letzte Ruhe gefunden haben. Wir waren von der Gedenkstätte sehr beeindruckt. Vom Kraterrand hat man eine spektakuläre Panorama-Aussicht auf Honolulu und Waikiki Beach mit dem Diamond Head Krater. Dieser denkwürdige Besuch war gut als Einstimmung für Pearl Harbour geeignet.

Pearl Harbour

Pearl Harbour gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Hawaii. Pearl Harbor ist ein Hafen und zugleich das Hauptquartier der Pazifikflotte der United States Navy auf der Insel Oahu in Hawaii. Weltweit bekannt geworden ist Pearl Harbour durch den Angriff der Japaner am 7. Dezember 1941 auf die US-Pazifikflotte während des Zweiten Weltkriegs. Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Stützpunkt.

Als wir in Pearl Harbour ankamen, war der Parkplatz schon voll und wir mussten eine Weile warten bis ein Parkplatz frei wurde. Wir packten wie immer unsere Taschen und gingen Richtung Eingang. Hier weisen Schilder darauf hin, dass auf dem gesamten Gelände keine Taschen erlaubt sind. Also zurück zum Auto – Taschen wieder zurückbringen und alles was wir brauchten in den Hosentaschen verstaut.

Auf der Gedenkstätte von Pearl Harbour befinden sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten: das USS Arizona Memorial, das Battleship Missouri Memorial, das USS Bowfin Submarine Museum & Park und das Pacific Aviation Museum.

Zuerst orientierten wir uns im Visitor-Center über die Lage der einzelnen Sehenswürdigkeiten von Pearl Harbour. Als erstes sahen wir den Anker der USS Arizona. Auf der gegenüberliegenden Seite – auf Ford Island – befinden sich das USS Arizona Memorial, die USS Missouri und das Pacific Aviation Museum. Mit Shuttle-Booten werden die Touristen zu den Attraktionen gefahren. Schon der Anblick ist überwältigend und stimmte uns sehr nachdenklich.

Wir gingen weiter zum U-Boot USS Bowfin. Davor befindet sich ein kleiner Park, wo man auch einen Blick in ein U-Boot werfen kann und man kann hier auch original Torpedos, Geschütze und Kanonen besichtigen. Wir gingen weiter den „Kreis der Erinnerung“ und kamen dann wieder auf das Gelände des Besucherzentrums. In zwei Hallen befinden sich Ausstellungen – „Road to War“ und „Attack“. Sehr anschaulich wird hier mit Hilfe von originalen Ausstellungsstücken, Schautafeln und Filmdokumenten die Geschichte um Pearl Harbour erklärt. Unser Besuch in Pearl Harbor war sehr beeindruckend.

Da es unser letzter Tag auf Oahu war, wollten wir uns noch etwas erholen. Wir fuhren also wieder zurück zum Waikiki Beach. Unterwegs hielten wir noch einmal an, um ein original Aloha Shirt (Hawaii-Hemd) zu kaufen. Dazu gingen wir in den berühmten Shop „Bailey´s Antiques & Aloha Shirts“ in der Kapahulu Ave. in Honolulu. Hier kauften schon Nicolas Cage, Billy Gibbons und viele andere berühmte Personen ihre Hawaii-Hemden. Wir fanden ein sehr schönes für nur 29,00 $ – natürlich aus reiner Baumwolle und mit Kokosnussschalen-Knöpfen. Danach holten wir uns in einem ABC Store Sandwiches zum Lunch und suchten uns einen schönen Platz am Strand. Nach ein paar Stunden gingen wir den kurzen Weg zurück zum Hotel und machten uns fertig für den Abend.

Vorher stand noch eine kleine Shopping Tour auf dem Plan. Dafür gingen wir zum „International Market Place Waikiki“ in der Kalakaua Ave. Hier findet man eine sehr große Auswahl an Juweliere und Schmuckstände (zu viele), Restaurants & Bars, Bekleidungsgeschäfte, Geschenkartikel und Souvenirs aber auch Massage- & Akkupunktur- und Tattoo-Studios. Eine Kuriosität ist der Waikiki Christmas Store. Hier kann man das ganze Jahr über Weihnachts-Deko kaufen, was erstaunlicherweise auch gut genutzt wird. Wir kauften an einem Schmuckstand einen kleinen silbernen Kettenanhänger und gingen dann endlich etwas essen. Inzwischen waren die Restaurants auch nicht mehr so voll. Unsere Wahl fiel auf „Cheeseburger in Paradise“. Nachdem wir richtig satt waren, gingen wir zurück ins Hotel und packten unsere Koffer, denn morgen stand „Hawaii Inselhopping“ auf dem Plan – auf nach Maui!

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